Was ist eine Dialyse?
Dialyse ist eine künstliche Blutwäsche. Sie dient dazu, schädliche Stoffe aus dem Körper zu entfernen. Intakte Nieren filtern giftige (toxische) Stoffwechselprodukte (harnpflichtige Substanzen) aus dem Blut und scheiden sie mit dem Urin aus. Bei der Dialyse wird das Blut durch eine Membran geschickt, die bestimmte Stoffe filtriert. Es gibt zwei verschiedene Dialyseverfahren:
* Hämodialyse
Die Hämodialyse ist eine bestimmte Art der künstlichen Blutwäsche.
Bei einer schweren Funktionseinschränkung oder einem Funktionsverlust der Nieren muss das Blut mit Hilfe von künstlichen Filtermembranen von schädlichen Stoffen befreit werden. Bei der Hämodialyse wird ein Gerät mit einem Membranfilter außerhalb des Körpers verwendet (künstliche Niere). Diese Blutreinigung ist lebensnotwendig. Eine andere Art der Blutwäsche ist die Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Membran dient (Bauchfelldialyse). Laut Angaben des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation sind in Deutschland rund 60.000 Patienten dialysepflichtig.
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