İZMİR - EPHESUS - SELÇUK
İzmir
Die "Perle der Ägäis" liegt am Golf von Izmir. Das Klima ist mild, im Sommer wird die Hitze von einer erfrischenden Meeresbrise abgeschwächt. Hinter der palmenbestandenen Uferpromenade erstreckt sich hügliges Land. Izmir ist die drittgrößte Stadt mit dem zweitgrößten Hafen der Türkei. Das Leben in dieser kosmopolitischen Stadt gewinnt während der internationalen Festspiele (Juni /Juli) und der internationalen Messe (August/ September) an besonderer Intensität.
Die ursprüngliche Stadt Bayrilkll, gegründet im 3. Jt. v. Chr., stand damals gemeinsam mit Troja auf der höchsten Kulturstufe in Westanatolien. 1500 v. Chr. geriet sie unter den Einfluss des zentralanatolischen Hethiterreiches. Um 1000 v. Chr. war Izmir (Smyrna) eine der einflussreichsten Städte des Ionischen Städtebundes. Homer wurde im 9. Jh. v.Chr. in Izmir geboren und hat hier sein Epos "Ilias" verfasst. Mit der Eroberung der Stadt durch die Lydier um 600 v.Chr. endete die ionische Herrschaft. Unter den auf die Lydier folgenden Persern sank Izmir auf die Stufe der Bedeutungslosigkeit ab. Im 4. Jh. V. Chr. wurde auf Anweisung von Alexander des Großen am Kadifekale (Pagos) eine neue Stadt gebaut. Unter den Römern, die 27 v. Chr. an die Macht kamen, begann die zweite Blütezeit der Stadt. Vom 4. Jh. n. Chr. an bis zum 11. Jh., also bis zur Eroberung durch die Seldschuken, stand Smyrna unter byzantinischer Herrschaft und wurde im Jahre 1415 unter Sultan Mehmet Celebi Teil des Osmanischen Reiches.

Geschichtliche Darstellung von Ephesus
Die erste Errichtung der antiken Stadt Ephesus, das sich in der Kreisstadt Selçuk, Provinz Izmir befindet, reicht weit zurück bis 6000 v.Chr., welches auch als neolithische Zeit bekannt ist.
Bei Grabungen und Untersuchungen, die in den letzten Jahren geleitet wurden, kam hervor, dass auf den Hügeln die um Efes liegen (vorzeitliche Hügelsiedlungen) und auf dem Ayasuluk Hügel, wo sich die Festung befindet, sich Siedlungen befinden, die der Bronzezeit und Zeit der Hethiter angehören. In der Zeit der Hethiter hieß der Name dieser Stadt Apasas. Die Lage der Hafenstadt Ephesus, wo auch Auswanderer lebten die 1050 v.Chr. aus Griechenland hierher einsiedelten, wurde 560 v.Chr. verlagert und die Umgebung des Artemis Tempels wurde besiedelt. Die Stadt Ephesus, die heute besucht wird, wurde 300 v.Chr. durch Lysimakhos, einem der Generale Alexander deß großen, errichtet. Die glorreichste Zeit erlebte Ephesus in der hellenistischen und römischen Zeit und hatte als die Hauptstadt der Provinz Asien und als die größte Hafenstadt eine Bevölkerung von 200.000 Menschen. In der byzanthenischen Zeit wurde die Lage von Ephesus wieder zurück zu ihrer ehemaligen Stelle in Selçuk auf dem Ayasuluk Hügel verlegt. Ayasuluk, dass im Jahre 1330 von den Türken erobert und zum Zentrum der Aydınoğulları wurde, begann vom 16. Jahrhundert an zu schrumpfen. Nachdem im Jahre 1923 die Republik ausgesprochen wurde, nahm es den Namen Selçuk an. Heute leben in dieser touristischen Gegend etwa 30.000 Menschen.
Ephesus
Ephesus, dass eines der wichtigsten Metropolen der antiken Zeit darstellte, hat in ihrer ganzen Geschichte, die weit zurück bis zu 4000 v.Chr. hinausreicht, immer eine wichtige Rolle hinsichtlich Zivilisation, Wissenschaften, Kultur und Kunst gespielt.
Ephesus, das als ein verbindendes Tor zwischen Ost und West (Asien u. Europa) angesehen wurde, war eine wichtige Hafenstadt. Wegen dieser wichtigen Position konnte sich Ephesus als eine ausgeprägte politische und kommerzielle Metropole entwickeln und in der römischen Zeit die Hauptstadt der Provinz Asien, werden. Jedoch verdankt Ephesus ihren Ruhm in der antiken Zeit, nicht nur ihrer Entwicklung als Handelsmittelpunkt und ihrer Position als Hauptstadt. Der größte Tempel des Artemis Kultes, welches sich auf die anatolische Tradition der Muttergottheit (Kybele) beruht, befindet sich in Es. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder.
Weil Ephesus in ihrer Geschichte des öfteren ihren Platz geändert hat, sind die Ruinen auf eine sehr weite Fläche verstreut. Diese Ruinen, die eine Fläche von ungefähr 8 km² bedecken sind zugänglich für Besucher, weil hier Grabungs-, Restauration- und Ordnungsarbeiten vervollständigt wurden.
1. Ayasuluk Hügel (mit der frühesten Siedlung datiert auf 3000 v.Chr. gehört der byzantinischen Zeit an, die Johannes Kirche, die eine große Bedeutung für den Christentum hat),
2. Artemision (ein Glaubenszentrum vom 9. - 11. Jahrhundert v. Chr, der Artemis tempel, das als eines der Sieben Weltwunder gilt)
3. Ephesus (arkaische - klassische - hellenistisch-römische und byzantenische Siedlungen),
4. Selçuk (eine heute moderne Stadt, dass mit ihrem Reste der Siedlungen aus der Selçukischen und der osmanischen Zeit, ein bedeutendes touristisches Zentrum darstellt).
Ephesus, dass in der antiken Zeit ein sehr bedeutendes Zivilisationszentrum war, ist ein wichtiges touristisches Zentrum, welches jährlich von ungefähr 1,5 Millionen Menschen besucht wird.
Die ersten archäologischen Grabungsarbeiten wurden im Jahre 1869 von J.T. Wood, im Namen des Britischen Museums begonnen. Diese Grabungsarbeiten von Wood, die die Absicht hatte den Artemistempel zu finden, wurden 1904 von D.G. Hogarth fortgeführt. Die ersten Grabungs-Arbeiten in Ephesus, die von Österreichern, die noch heute Ausgrabungen machen, durchgeführt worden sind, wurden im Jahre 1985 von Otto Benndorf begonnen. Die Arbeiten des Österreichischen Archäologischen Institutes, die während des 1. und 2. Weltkrieges unterbrochen wurden, wurden nach 1954 ununterbrochen fortgeführt.
Neben dem Österreichischem Archäologie Institut, werden seit 1954 auch Grabungs- Restaurations- und Ordnungsarbeiten unter der Aufsicht vom Kulturministerium der Republik Türkei, durch die Ephesus Museumsanstalt durchgeführt.
Durch diese, seit ungefähr 100 Jahren andauernden Arbeiten wurden nicht nur wissenschaftliche Resultate erzielt, die einerseits neue Dimensionen und Erkenntnisse bezüglich der Geschichte von Ephesus und der anatolischen Archäologie brachten. Andererseits wurden wichtige Bauten und Monumente, die durch die Grabungen ans Tageslicht gebracht worden sind, restauriert und in Harmonie mit dar Umgebung geordnet.
Grabungen, die in den Letzten Jahren von Ephesos Museum durchgeführt worden sind:
1. Çukuriçi Hügel: Das Magnesiator befindet sich Süd - West vom Hügel. Nach den Erkenntnissen, erzielt durch die Grabungen, wurden Siedlungen festgestellt, die bis zum 4. Jahrtausend v. Chr. zurückgehen.
2. Ayasuluk Gipfel Grabungen: Grabungen werden an den Süd - Ost Hängen der Festung fortgeführt. Nach den Funden wird die Datierung bis zu 3500 v. Chr. zurückgeführt.
Museum Ephesus
Das Museum Ephesus, das im Auftrage vom Kulturministerium der Republik Türkei verantwortlich für archäologische Untersuchungen, Ordnungen, Kontrollearbeiten und Beschützung in Ephesus ist, ist neben seinen wichtigen Werken aus der mykenischen, arkaischen, klassischen, hellenistischen, römischen, byzantinischen, selçukischen und osmanischen Zeiten, auch bezüglich seiner kulturellen Aktivitäten und der Besucherkapazität eines der wichtigsten Museen in der Türkei.
Nach den ersten Ausgrabungen im Jahre 1929, wurde das Museum als Depot errichtet. Mit dem Bau von immer neuen Sektionen wuchs das Ephesus Museum und wurde in den letzten Jahren durch Änderungen und Anbauten ständig erweitert, weil das Ephesos Museum ein Museum ist, das mit Schwerpunkt Werke aus dieser antiken Stadt zur Schau stellt, wurden an Stelle eines chronologischen und typologischen Ausstellsystemen ein System nach den Fundorten der Werkstücke vorgezogen. Demnach ist das Museum geordnet nach Hanghäuser und Haushaltsfunde Saal, Münzen und Schätze Abteilung, Grabfunde Saal, Ephesus Artemis Saal und Keiserkult Saal. Außer diesen Sälen, sind auch in dem Innen- und Vorgarten des Museums verschiedene architektonische und bildhauerische Werke ganz in Harmonie mit der Dekoration des Gartens ausgestellt. Einige der weltberühmten Werke im Ephesus Museum sind die zwei großen Artemisskulpturen, der Eroskopf, die Erosskulptur mit Delphinen, der Sokrateskopf.
In der Kollektion des Museums Ephesus befinden sich immer noch ungefähr 50.000 archäologische Stücke. Durch immer neue Werke, die durch Grabungen ans Tageslicht kommen oder Funde, die die Bevölkerung in diesem Gebiet als Spende dem Museum übergibt, steigt diese Zahl immer mehr an und die Kollektion des Museums immer reicher. Mit der Absicht, diese Werke in der kürzesten Zeit zu Diensten der Wissenschaft und der Humanität zu stellen, wurde im Museum Ephesus ein neues Saal “für neue Funde” hergerichtet. Jedoch ist auch dieser Saal nicht immer ausreichend. Auch die vorher ausgestellten archäologischen Stücke müssen von Zeit zu Zeit, nach neuen Erkenntnissen und modernem Museumswesen neu ausgestellt werden.
Nach dieser Anschauung wurde der Saal “Hanghäuser und Haushaltsgeräte” von Neuem geordnet. Dabei wurden neue Funde zusammen zur Schau gestellt und somit Einheit der Thematik erzielt. In diesem Saal werden Stücke wie medizinische und kosmetische Gegenstände, Schmuck, Gewichte, Leuchter, Musik und Unterhaltungsgegenstände, Beispiele für Webegeräte; kleine Skulpturen die für Hauskulte und Dekoration benutzt werden, Kaiser und Götterskulpturen, Büsten und Möbelstücke ausgestellt, also Gegenstände die im täglichen Leben des Menschen in jeder Epoche unentbehrlich sind. In einem Bereich des Saals ist ein Raum ausgestellt, das einen Raum aus den Hanghäusern im Ephesus, das als “Sokrates Zimmer” bekannt ist darstellen soll. Dieses Zimmer wurde mit Friesen, Mosaiken und verschiedenen Möbeln und lebensähnlichen Puppen dekoriert.
Neue Abteilungen des Museums Ephesus, im Museum, in Ephesus und in Selçuk das zur Besichtigung von Besuchern eröffnet wurde :
1. Arasta und Bad: Anliegend dem mittleren Garten des Museums, sind verschiedene Handwerke, die zum Teil aussterben und das Handelsleben in altertümlichen türkischen Orten veranschaulicht worden, wobei die Erzielung einer Einheit mit dem Museum wieder in Betracht gezogen wurde. Man kann hier die Entwicklung und verschiedene Typen der Getreidemahlanlagen (Mühle), die in diesem Gebiet, das abhängig vom Agrar ist, sehen. Ferner ist das Arbeiten mit Kupfer und die Herstellung von Glasperlen veranschaulicht worden.
In dem Bereich wo die türkischen Zelte ausgestellt sind, wurde ein alttürkischer Bau und ein osmanischer Bad aus dem 16. Jahrhundert restauriert und in die Ausstellung miteinbezogen.
2. Ayasuluk Bibliothek: es befindet sich auf der Hinterstrasse des Ephesus Museums und ist ein alttürkisches Bauwerk (14. Jahrhundert). Dieses Bauwerk wurde vom Museum restauriert. Nun hat dieses Bauwerk die Funktion einer kleinen Bibliothek, wo die Bürger dieser Umgebung ihre Zeitungen oder Bücher lesen können.
3. Museum für Blinde: Eines der antiken Läden im unteren Agora in Ephesus wurde restauriert und in ein Museum, wo Sehbehinderte spazieren können, umgewandelt. In diesem Museum, das aus zwei Abschnitten erstellt wurde, gibt es kopierte sowie auch Originalwerke.
Kulturelle und Pädagogische Aktivitäten
Neben seinen üblichen Museenwesentlichen Aktivitäten, veranstaltet das Ephesus Museum auch kulturelle und pädagogische Aktivitäten zu Diensten der Bürger dieser Kreisstadt und zu Diensten der archäologischen Gesellschaft. Diese Aktivitäten bestehen aus;
Konferenzen : Es werden ständig Konferenzen veranstaltet, wo archäologische Themen mit Schwerpunkt Ephesus und die Umgebung, debattiert werden können.
Ausstellungen : In der Kunstgalerie, die sich im Museum befindet, gibt es ständig Austellungen, wo Gemälde, Skulpturen und Handwerke der modernen Kunst zur Schau gestellt werden. In dieser Weise wird eine Verbindung zwischen antiken und modernen Kunstwerken hergestellt. Somit wird auch eine moderne Kunstkollektion, die zum 21. Jahrhundert übertragen wird, erstellt.
Seminare : Das Ephesos Museum veranstaltet jedes Jahr Seminare, bezüglich der Beschützung von altertümlichen Werken und Seminare bezüglich Erziehung der Kinder in den Themen Ephesus und alte Zivilisationen. Von Zeit zu Zeit werden auch Trainingkurse für Museumsspezialisten in der ganzen Türkei und Versammlungen für Grabungsergebnisse vom Kulturministerium veranstaltet.
Außerdem gibt es auf dem Ruinengebiet von Ephesos ständig Ausstellungen.
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Auf der Kuretler Caddesi “Gewürzladen” Ausstellung Bei der unteren Agora, eine Ausstellung mit dem Thema “Wie wurden Antike Städte gegründet”
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Isa Bey Moschee
Diese Moschee, die im Jahre 1375 von dem Architekten Ali aus Damaskus im Auftrage von Isa Bey erbaut wurde, der den Aydınoğulları angehörte, hat eine bedeutende Stelle in der türkischen Kunstgeschichte.
Johannes Kirche
Diese Kirche wurde im Auftrage des großen Kaisers Justinian erbaut. Im mittleren Teil dieser Kirche mit sechs Kuppeln, die eins das größte Bauwerk der Zeit war, befindet sich unten, das Grabmal des heiligen Johannes, der der meist geliebte Jünger des Jesus war. Im Norden befindet sich die Schatzkammer und der Taufbrunnen.
Festung
In der Festung befinden sich Glas - und Wasserzisternen. Es ist nicht offen für Besucher.
Artemis Tempel
Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder. Es ist der erste Tempel der aus Marmor erstellt wurde. Die Größe ist 105X50 m. Die Front ist wie bei anderen Artemis Tempeln gegen Westen gewendet.
Siebenschläfer
Diese Stelle wurde in der byzantinischen Zeit in eine Grabkirche umgewandelt. Es ist eine Höhle, am fuße des Panayır Berges, wo sieben Christen zur Zeit des Kaisers Decius Zuflucht vor Heiden fanden.
Mutter Maria
Nachdem Tode von Jesus kam Maria, die Mutter des Jesus, zusammen mit Johannes nach Ephesus und lebte bis zu ihrem Tode hier.
Magnesiator und Ost Gymnasium
Die Festungsmauern um Ephesus, stellen den Osttor dar. Das Gymnasion, dass sich daneben befindet, ist eine Schule aus der römischen Zeit.
Obere Agora und Basilika
Wurde durch den Kaiser Augustus errichtet. Hier wurden offiziellle Versammlungen gemacht und Börsenspiele abgewickelt.
Odeon
In diesem Bauwerk, das einst überdacht war, wurden Versammlungen der Stadtverwaltung gemacht und Konzerte gegeben. Es hat eine Kapazität von 1.400 Personen.
Prytaneion
Die Unsterblichkeit einer Stadt wird symbolisiert mit einem immer brennendem Feuer. Der Saal ist umgeben mit Götter und Kaiser Statuen. Die Artemisstatuen im Museum wurden hier gefunden und danach ins Museum gebracht. Die nebenliegenden Bauwerke dienten als Gästezimmer für offiziellle Besucher.
Domitianus Platz
Im Süden dieses Platzes, auf der Terrasse, befindet sich ein großer Tempel, das zu Ehren des Kaisers Domitianus von den Bürgern von Ephesus errichtet worden ist. Unter dem Tempel befindet sich eine Galerie mit Ephesosinschriften. Im Osten gibt es den Polliobrunnen und wahrscheinlich ein Krankenhausgebäude. Im Norden dagegen befindet sich das Memnius Monument.
Heraklestor
Dieses Tor, das in der römischen Zeit erbaut wurde, wandelte die Kuretler Caddesi in einen Fußgängerweg. Es erhielt diesen Namen, weil es an der Frontseite Reliefs des Gottes Herakles beinhaltet.
Traianus Brunnen
Es ist eines der zweistöckigen Monumente auf der Strasse. Der Globus, der sich am fuße der Statue des Kaisers Trianus in der Mitte befindet, symbolisiert die Welt.
Hanghäuser
In diesen mehrstöckigen Wohnhäusern, die auf Terrassen gebaut wurden, wohnten die wohlhabenden Bürger. Auf den Böden dieser Häuser befinden sich Mosaiken, die Wände sind mit Marmor und Friesen bedeckt.
Bad und Öffentliche Toiletten
Das sind die wichtigsten sozialen Bauwerke der Römer. Sie haben kalte, warme und heiße Abschnitte. Es wurde in der byzantinischen Zeit restauriert. Das Toilettenkomplex, das in der Mitte einen Becken hatte, wurde zugleich als Versammlungsort benutzt.
Hadrianus Tempel
Es wurde zu Ehren des Kaisers Hadrianus als monumentaler Tempel gebaut. Es hat eine Korinthische Ordnung und an den Friesen wurde die Gründungsgeschichte von Ephesus dargestellt.
Oktogon
Es ist ein monumentales Grab, das Kleopatras Schwester angehört.
Heroon
Es ist eine Brunnenanlage, das zu Ehren Androklos, des sagenhaften Gründers von Ephesus gebaut wurde. Die Front wurde in der byzantinischen Zeit umgewandelt.
Celsus Bibliothek
Es ist eine Bibliothek, hat jedoch auch die Aufgabe als monumentalen Grab zu dienen. Bücherrollen wurden in dem Bauwerk, in den Nischen der Wände aufbewahrt. Die Front wurde in den Jahren 1970 - 1980 restauriert.
Agora Südtor
Es wurde zur Zeit des Kaiser Augustus, vor der Bibliothek erbaut.
Marmorstrasse
Diese Strasse erstreckt sich von dem Platz vor der Bibliothek bis zum Theater.
Agora
Es hat die Masse 110X110 m, die Mitte ist offen. Es ist umgeben mit Portikus und Läden. Es stellte das Handels - und Kulturzentrum der Stadt dar.
großes Theater
Mit einer Kapazität von 24.000 Personen war es das größte Theater der antiken Zeit. Die reich verzierte und dreistöckige Szene ist völlig zerstört. Die Sitzreihen sind dreiteilig.
Hafenstrasse
Es stellte die Verbindung von Ephesos mit dem Hafen dar. Auf der 600 m langen Strasse befinden sich Monumente, die in der Christenzeit der Stadt errichtet worden sind.
Theater Gymnasium
Dieses große Bauwerk diente als Schule und zugleich als Bad. Der Hof ist unbedacht. Hier befinden sich Marmorstücke aus dem Theater, die für Restaurationszwecke benutzt wurden.
Hafenbäder
Es ist das Baukomplex das sich am Ende der Hafenstrasse befindet. Ein Teil von diesem Bau wurde ausgegraben.
Marienkirche
Es ist die erste Kirche, die zu Ehren der Mutter Maria erbaut wurde.
Palastbauwerk, Stadion Strasse, Stadion und Gymnasium
Der Byzanspalast, der sich im Osten des Parkplatzes befindet, und ein Teil der Strasse wurden restauriert. Im Stadion, wurden in der antiken Zeit sportliche Veranstaltungen und Wettbewerbe veranstaltet. In der Spätrömischen Zeit wurden hier auch Gladiatorenkämpfe vorgeführt. Das Gymnasium neben dem Stadion ist das Schule - Bad - Komplex.
Klaros
Klaros ist ein Orakelzentrum, das zu Kolophon angehört, welches, eines der zwölf lon Städten ist. Klaros, das zwischen zwei Städten gegründet wurde, befindet sich 13 km. in Süden von Kolophon und 2 km im Norden von Notion. Das Apollontempel, das sich hier befindet, hatte als Orakelzentrum eine große Bedeutung, genau wie Delphi und Dydyma. Die ältesten Kenntnisse hinsichtlich der heiligen Stätten findet man in den homerischen Hymnen, die bis zum 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. zurückzuführen sind. Das neben dem Klaros Apollon Tempel, das schon in hellenischer und römischen Zeit von Bedeutung war, eine Höhle gefunden worden ist, weist darauf hin, das hier in den früheren Zeiten ein Kybelekult existiert hat.
Die heilige Stätte des Klaros Apollon, wurde als erstes von C.Schuchardt festgestellt. Später im Jahre 1907, fand Theodore Macridy eine Säule des Propylons (monumentaler Eingangsgebäude), das sich am Beginn des Heiligen Weges befindet und brachte das Propylon in 1913, zusammen mit Charles Picard ans Tageslicht und fand außerdem die Exedra. Wegen dem I. Weltkrieg wurden die Arbeiten abgebrochen und in 1950 durch Louis Robert wieder aufgenommen. Diese Arbeiten dauerten bis zum Jahr 1961. Nach einer Unterbrechung von 27 Jahren, wurden die Grabungsarbeiten unter der Aufsicht von Prof. Dr. Juliette de La Geniere begonnen. Durch die systematische Aufräumungsarbeiten während der Jahre 1988-1989, kamen Bauwerke die sich unter dem Boden befanden, ans Tageslicht.
Das Propylon, das sich am Anfang der heiligem Stätte befand und als der Eingang für Besucher die mit Schiffen kamen galt, wurde in der zweiten Hälfte des 2.
Jahrhunderts v. Chr. erbaut. Das Bauwerk ist in dorischer Ordnung, hat einem quadratischen Plan und erhöht sich auf 3 Krepisen. Im Norden hat es zwei Säulen. Auf den Orthostaten, Wänden, Amten und Säulen befinden sich Inschriften die die Namen der Delegierten, die im Namen von Städten hierher kamen um dem Apollon Orakel zu befragen und die Namen der Kinder, die für Apollon Psalmen sangen.
Auf beiden Seiten der heiligen Strasse, die sich vom Propylon bis zum Tempel erstreckt und an der östlichen Front des Tempels ein Ende nimmt, befinden sich Ehrenmonumente von wichtigen Persönlichkeiten der Römischen Zeit, Gouverneure der Provinz Asien und Denkmäler von antiken Städten. Auf diesen Monumenten befinden sich Bronzereste, die von Statuen, die den bezüglichen Personen gehören können, herrühren.
Der Apollontempel hat die Masse 26x46 m und ist errichetet in dorischer Ordnung. Der Tempel im Peripterosplan (mit 6x11 Säulen) erhöht sich auf 5 Krepsen. In der Cella des Tempels (wo sicht die Kultfigur befindet) wurden zusammen mit großdimensionalen Apollonstatuen, Artemis und Leto Statuen aufgefunden, was darauf aufweist, das es hier auch eine Kultstätte für Apollons Schwester Artemis und seine Mutter Leto gab. Nach dem aufgefundenen Teilen müsste die 7-8 m hohe Statue des Apollon im Sitzposition, die Statuen der Artemis und Leto jedoch in Stehposition sein. Die Mulagen der monumentalen Statuen wurden im Westen des Tempels neu geordnet. Wie von der Stilistik hervorgeht, wurde der Bau des Tempels im 3. Jahrhundert begonnen und von Kaiser Hadrianus von Peristylos (2. Jahrhundert n. Chr.) abgeschlossen.
Nach den Resultaten der Ausgrabungen, geht hervor das es unter diesem Tempel, auch in der arkaische Zeit einen kleinen Tempel und Altar gewidmet an Apollon gab. Das Orakel, dessen Steinwölbungen man noch heute unter der Cella des Tempels erkennen kann, wurde nicht wie im Delphi, mit Hilfe von Frauen, die man Pythia nannte, befragt. Man befragte es hier mit Hilfe von männlichen Medien. Die Inschriften, die im Klaros gefunden worden sind, geben keine Auskunft bezüglich des Orakels. Jedoch wurden in Pergamon, Sivas, Amasya und Konya Inschriften gefunden, die die Ratschläge des Klaros Apollon beinhalten. Daneben ist es auch bekannt, das im Sagalassos, eines der Psidiastädten, ein Tempel für Klaros Apollon gebaut wurde. Die ältesten Erkenntnisse bezüglich der Orakelfunktion des Apollon Tempels im Klaros, gehen zurück bis in die Zeit des Alexander des großen. Nach Pausanias, erzählte man Alexander dem großen im Traum, das er am fuße des Pagos Berges (Kadifekale) eine neue, große Stadt gründen werde. Daraufhin ging der König zum Apollon Orakel im Klaros um seinem Traum deuten zu lassen. Nachdem er eine positive Antwort erhielt gründete er Smyrna. Im Pronaos des Tempels (Eingang) gegen Norden und Süden gibt es zwei Treppen. Diese, schmelzen mit einem Koridor zusammen, das aus blauem Marmor erstellt wurde. Der Korridor in der Ost-West Richtung ist 0.70 m breit, 2.10 m Hoch. Dann teilt es sich in zwei und erreicht die unterirdischen Säle. Das Adyton, wo sich der Orakel befindet, besteht aus zwei unterirdischen gewölbten Sälen, unter der Cella wo sich die Kultstatue befindet.
In dem gewölbtem Steinsaal im Osten, gibt es neben Sitzreihen, einen Omphalos aus blauem Marmor.
Ein ähnliches Exemplar wurde in Delphi gefunden. Das Medium und der Schreiber blieben in diesem Raum das als Wartezimmer galt. In einem zweiten Saal im Westen, gibt es keinen anderen Eingang als die Tür das zwischen diesem und dem Saal im Osten liegt. Nur das Medium konnte im Dunkeln diesen Raum betreten, wo sich ein quadratisches Brunnen befand, das das heilige Wasser beschützte. Das Medium trank aus diesem Wasser und offenbarte seine Voraussagungen in Liedform.
27 m im Osten des Apollon Tempels, befindet sich ein Altar in den Massen 9x18.45. Zwischen dem Tempel und dem Altar, gibt es in Richtung Nord-Süd, 100 Blöcke in 4 Reihen, die dazu dienten Tiere festzubinden. Diese Steinblöcke, die je einen eisernen Ring haben, sind ein einzigartiges Exemplar und haben auch eine große Wichtigkeit, weil sie uns Kenntnisse bezüglich Opferzemenonien geben. Eine Reihe Stel, das sich entlang der nördlichen Seite des Zeremonieplatzes erstreckt, scheint diesen Teil des heiligen Platzes abzugrenzen. Aus einem Decretum, das im Klaros gefunden wurde, nimmt man an, das diese Festigkeiten, die Apollon gewidmet sind alle fünf Jahre stattfinden. Im Norden des Apollo Tempels, gibt es einen kleinen Tempel und Altar in ionischer Ordnung, das Parallel zu diesem Tempel gebaut wurde. Weil man in diesem Altar eine Artemis Figur aus der arkaischen Zeit gefunden hat, geht man davon hervor das dieses Altar Artemis gewidmet ist.






















