
Ören (Gereme / Keramos)
Ören - beliebter Badeort zwischen Bodrum und Marmaris / Türkische Ägäis
Foto Ören (Gereme / Keramos)
In der Antike hieß der Ort Keramos und in jüngster Vergangenheit sprach man von Gereme, dem heutigen Ören, das knapp 50 Kilometer südlich von Milas liegt.
Der Kern des Ortes liegt etwas ins Landesinnere versetzt, wobei die meisten Pensionen, Hotels und Privatunterkünfte weiter unten am Strand liegen.
In den vergangenen Jahren gab es viel Trubel in der Gegend, da die Behörden es für notwendig hielten in dieser wunderschönen Gegend ein Kraftwerk zu bauen.
Die Bevölkerung hingegen war nicht besonders begeistert und um es kurz zu fassen, der Bau wurde fertig gestellt, ging jedoch nie in Betrieb.
Wenn Sie wollen betrachten Sie es als abschreckendes Beispiel hirnlosen Planens oder als Erfolg der Vernunft über wirtschaftliche Interessen.
Man kann aber auch seinen Blick wenden und sich beispielsweise dem Kıran-Gebirge zuwenden, oder Sie schauen sich die Ruinen des alten Keramos an, die Sie zwischen Akyaka und Ören finden.
Die Gegend ist mittlerweile bei Urlaubern sehr beliebt. Vor Jahren wurde der Ort hauptsächlich von Türken aufgesucht, nun kommt zunehmends internationales Publikum und lässt die Einwohnerzahl im Sommer um ein vielfaches anschwellen.
In der Antike hieß der Ort Keramos und in jüngster Vergangenheit sprach man von Gereme, dem heutigen Ören, das knapp 50 Kilometer südlich von Milas liegt.
Der Kern des Ortes liegt etwas ins Landesinnere versetzt, wobei die meisten Pensionen, Hotels und Privatunterkünfte weiter unten am Strand liegen.
In den vergangenen Jahren gab es viel Trubel in der Gegend, da die Behörden es für notwendig hielten in dieser wunderschönen Gegend ein Kraftwerk zu bauen.
Die Bevölkerung hingegen war nicht besonders begeistert und um es kurz zu fassen, der Bau wurde fertig gestellt, ging jedoch nie in Betrieb.
Wenn Sie wollen betrachten Sie es als abschreckendes Beispiel hirnlosen Planens oder als Erfolg der Vernunft über wirtschaftliche Interessen.
Man kann aber auch seinen Blick wenden und sich beispielsweise dem Kıran-Gebirge zuwenden, oder Sie schauen sich die Ruinen des alten Keramos an, die Sie zwischen Akyaka und Ören finden.
Die Gegend ist mittlerweile bei Urlaubern sehr beliebt. Vor Jahren wurde der Ort hauptsächlich von Türken aufgesucht, nun kommt zunehmends internationales Publikum und lässt die Einwohnerzahl im Sommer um ein vielfaches anschwellen.
Besonders beliebt ist die Gegend bei Fallschirmspringern und Paraglidern. In luftiger Höhe erschließt sich einem die Schönheit dieser Gegend am Besten.

Den Ort Ören an der Küste des Golfes von Gökova erreicht man über eine 45 km lange Asphaltstraße, die Richtung Beçinkale von der Landstraße Bodrum-Milas abzweigt. Früher wurde der Ort Gereme genannt. Das Stadtzentrum liegt etwas im Landesinnern. An der Küste dagegen befindet sich ein schöner Sandstrand, an dem sich zweistöckige Häuser, von Gärten umgeben, kleine Hotels und Pensionen reihen. Der Name des Ortes war in den letzten Jahren häufig in Zusammenhang mit dem umstrittenen Kraftwerk Gökova zu hören. Das Kraftwerk wurde zwar gebaut, aber da es nie in Betrieb genommen wurde, stört es derzeit nur durch seine bauliche Existenz. Man kann Ören auch über einen 48 km langen, nicht asphaltierten Weg von Akyaka/Gökova aus erreichen, der sich entlang der Nordküste des Golfes von Gökova zieht, mit Sicht auf das Kıran-Gebirge. Die Straße ist allerdings im schlechten Zustand, doch sie bietet den Vorteil, dass man die Ruinen der antiken Stadt Keramos besichtigen kann, die zwischen Ören und Akyaka liegt. Die antike Stadt war Mitglied der karischen Krysaor-Union und ihr Name Keramos bedeutet "Tontopf". Die Stadt, die in der hellenistischen Epoche unter der Souveränität von Rhodos stand, hat zu dieser Zeit mit der nördlichen Nachbarstadt Stratonikea einen Bündnisvertrag unterschrieben. Keramos gehörte danach der Provinz Kleinasien des Römischen Reiches an, die im Jahre 129 v.Chr. gegründet wurde. In den kommenden Epochen verlor Keramos zunehmend an Bedeutung. Auf dem Berg Meşekayası hinter dem Ort Ören befindet sich die Stadtmauer, deren unterer Teil aus Reihen vieleckiger Steine besteht, während in den oberen Teilen regelmäßig Steinschicht auf Steinschicht gebaut wurde. An einer Stelle, die die Einheimischen "Bakıcak" nennen und die sich auf einer Felsenterasse befindet, stehen die zwei wichtigsten Tempel der Stadt, die 25 m lang sind. Das Bauwerk "Kurşunlu" (Aus Blei) erhielt diesen Namen, weil Keile aus Blei verwendet wurden, um die Steine zu verbinden. Die schönen Mauern einer Terasse konnten im Süden und Westen ihre besondere Form bewahren, ihr östlicher Teil ist jedoch eingestürzt. Auf einer ebenen Stelle über der Terasse hingegen stehen Teile eines Gebäudes im korinthischen und ionischen Baustil. Von dem erwähnten Tempelgelände wird behauptet, dass es in Beziehung mit Zeus Krysaoreus stehe. Das Bauwerk Akyapı, das inmitten der Kleinstadt steht, ist ein großer Gebäudekomplex aus der römischen Zeit. Kommen Sie auf der Straße von Gökova, sehen Sie vor Ören auf der rückwärtigen Seite des Berges Meşekayası ein Äquadukt.
Fallschirmspringen in Ören
In Ören hat sich in den letzten Jahren das Fallschirmspringen entwickelt. Auf diese Art breitet sich unter Ihnen die vollkommene Schöheit der Küsten von Gökova aus. Trauen Sie sich es zu, versuchen auch Sie einen Flug mit dem Fallschirm.























